Eisspeedway-EM: Vier Deutsche kämpfen in Polen um den Titel

Die Eisspeedway-Europameisterschaft findet zum wiederholten Mal in der freien Königsstadt Sanok im äußersten Osten von Polen in der Woiwodschaft Karpatenvorland statt.

Die erste EM in Sanok im Jahr 2008 gewann der Österreicher Franz Zorn und 15 Jahre später, im letzten Jahr stand der mittlerweile 53-jährige Saalfeldener zum zweiten Mal auf dem obersten EM-Treppchen.

Gleich vier Deutsche starten in Sanok, wobei der Deutsche Motorsport Bund (DMSB) drei Startplätze erhielt. Vierter Deutscher ist Luca Bauer, Sohn von Eisspeedway-Legende Günther Bauer, der mit einer Lizenz der italienischen Förderation fährt.

Der 25-jährige Oberbayer ist spätestens seit seinem Vize-EM-Titel in Sanok 2023 und seiner Fahrt knapp an einer WM-Medaille vorbei in 2023 in Inzell aus dem Schatten von Vater Günther Bauer herausgetreten.

Weitere deutsche Teilnehmer sind Franz Mayerbüchler aus dem deutschen Eisspeedway-Mekka Inzell, der junge Oberbayer Maximilian Niedermaier, der das erste Mal an einem internationalen Wettbewerb teilnimmt, und dessen Cousin Max Niedermaier. Ursprünglich war für dessen Platz der Hesse Marc Geyer nominiert worden, der sich aber krankheitshalber abmelden musste. Der 35-jährige Bayer aus Edling zeigte sich in dieser Saison bei den Rennen der schwedischen Superliga und bei der WM-Qualifikation in Schweden, die er gewinnen konnte in blendender Verfassung und zählt daher, zusammen mit Titelverteidiger Franky Zorn und „Vize“ Luca Bauer zu den Titelkandidaten.

Die Rennen in Sanok beginnen am 24. und 25. Februar jeweils um 14.00 Uhr. Das Training ist am Freitag, 23. Februar, ebenfalls ab 14 Uhr.

Startliste Eisspeedway-EM 2024 Sanok (Polen):

1 Franz Mayerbüchler (D)
2 Jimmy Olsen (S)
3 Heikki Huusko (FIN)
4 Max Niedermaier (D)
5 Lukas Hutla (CZ)
6 Michal Knapp (PL)
7 Joakim Söderström (S)
8 Andrej Divis (CZ)
9 Luca Bauer (D)
10 Jasper Iwema (NL)
11 Sebastian Reitsma (NL)
12 Franz Zorn (A)
13 Jimmy Hörnell (S)
14 Max Koivula (FIN)
15 Maximilian Niedermaier (D)
16 Martin Posch (A)
Res. 17 Radek Hutla (CZ)

Foto: Good Shoot / Reygondeau

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