Speedway-WM: Grand Prix Landshut mit Kai Huckenbeck

Kai Huckenbeck war im polnischen Grand Prix in Warschau am vergangenen Samstag im Semifinale von zwei australischen Fahrern in die Zange genommen worden und spektakulär gestürzt. Am Wiederholungsstart durfte er wegen einer erlittenen Gehirnerschütterung nicht mehr teilnehmen. Dadurch verpasste der Werlter unverschuldet den möglichen Finaleinzug. Am Montag gab er Entwarnung: Nach zwei Tagen Rekonvaleszenz wird Huckenbeck am Samstag in Landshut am Start stehen. Trotz seines Pechs in Warschau rangiert er in der WM-Tabelle auf Platz sieben, knapp unterhalb der Grenze der ersten Sechs, die sich direkt für die WM 2025 qualifizieren.

Neben dem Emsländer ist am Sonntag noch ein zweiter Deutscher unter den 16 besten Speedwayfahrern der Welt am Start: Der erst 19-jährige Norick Blödorn aus Flintbek erhielt die Veranstalter-Wildcard für den Grossen Preis von Deutschland. Blödorn hat als Profi in der britischen und polnischen Speedway-Liga schon vielfach bewiesen, dass er auf dem Weg in die Weltspitze ist.

Die zwei Deutschen treffen in der One Solar Arena u.a. auf den dreifachen Weltmeister Bartosz Zmarzlik (Polen), auf den Sieger von Warschau und WM-Spitzenreiter Jason Doyle (Australien) und dessen Landsmann, den Gewinner des ersten GP 2024 in Kroatien, Jack Holder.

Das Stadion in der Ellermühle fast 8.300 Besucher. Die Sitzplätze sind seit Monaten ausverkauft, Stehplätze gibt es noch online auf fimspeedway.com.

Zeitplan in Landshut, 18. Mai:
12:00 Uhr Fanzone geöffnet
15:00 Uhr Qualifikationstraining
19:00 Uhr Rennbeginn

SPEEDWAY WM-Stand nach 2 von 11 Rennen:

1. Jason Doyle (AUS), 38 WM-Punkte
2. Jack Holder (AUS), 32
3. Bartosz Zmarzlik (PL), 32
4. Robert Lambert (GB), 29
5. Fredrik Lindgren (S), 23
6. Martin Vaculik (SK), 21
7. Kai Huckenbeck (Werlte), 20
8. Daniel Bewley (GB), 18
9. Szymon Wozniak (PL), 16
10. Mikkel Michelsen (DK), 16
11. Leon Madsen (DK), 14
12. Dominik Kubera (PL), 11
13. Tai Woffinden (GB), 9
14. Andzejs Lebedevs (LV), 9
15. Jan Kvech (CZ), 9
16. Mateusz Cierniak (PL), 3
17. Matej Zagar (SLO), 2

Text: Thomas Schiffner, Foto: FIM / Veldhuizen

 

 

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