In memoriam Manfred Poschenrieder

„Poschi“, wie er von seinen zahlreichen Fans genannt wurde, war einer der weltbesten Bahnrennfahrer der 1960er- und 1970er Jahre. Der Allgäuer aus Waltenhofen in der Nähe von Kempten erlangte den ersten großen Erfolg in seiner Karriere als 17-jähriger 1955 mit dem Sieg beim Jochpass-Bergrennen in Hindelang / Oberjoch. In den 1960er Jahren und Anfang der 1970er Jahre war Manfred Poschenrieder Deutschlands erfolgreichster Rennfahrer. Er gewann drei Sandbahn-Europameistertitel in Folge, zwei davon auf seiner Lieblingsrennbahn in Mühldorf am Inn. Anfang der Siebziger Jahre wurde die Europameisterschaft in Weltmeisterschaft umbenannt. Es folgten zwei Vizeweltmeisterschaften und ein dritter Platz. Nach seinem aktiven Karriereende 1976 übernahm er bis Anfang der 1980er Jahre die Betreuung der deutschen Speedway Nationalmannschaft und half jungen Nachwuchsfahrern.

Seine sportlichen Erfolge wurden am 01. Oktober 1971 durch den damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann mit der höchsten deutschen sportlichen Auszeichnung, dem silbernen Lorbeerblatt, gewürdigt.

Abseits sportlicher Erfolge war Manfred Poschenrieder Ehemann, Vater und für jeden Menschen da, der um Hilfe bat. Beide Söhne haben den Maschinenbauberuf in anderen Unternehmen erlernt. Vaters Vorbild prägte jedoch die handwerkliche Qualität. Er war Ansprechpartner und Mentor für seine Söhne.

Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Gerda, seinen Söhne Marcus und Manfred jun. mit ihren Ehefrauen Anne und Heidi und den Enkeln Malou und Emma.
Ruhe in Frieden, Mani!

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